Auf den richtigen Zug gesetzt

50 Jahre in voller Fahrt

Dr. Thomas Schnell

50 Jahre Systemlieferant für die Deutsche Bahn AG und fast zeitgleich das 50-jährige Firmenjubiläum von Dr. Wolfgang Schnell. Zwei Ereignisse, die rationell reinigen zum Anlass nahm, mit Detlef Frank (Deutsche Bahn AG) sowie Dr. Wolfgang und Dr. Thomas Schnell zu sprechen.

Gerade mal 20 Jahre alt, musste Wolfgang Schnell 1963, im zweiten Semester seines Chemiestudiums, völlig unvorbereitet nach dem plötzlichen Tod des Vaters in die damalige Seifensiederei einsteigen, um das Unternehmen zusammen mit der Mutter fortzuführen. In den Geschäftsunterlagen fanden sich Aufzeichnungen über Kontakte zur Deutschen Bahn: „Offensichtlich war mein Vater wegen Problemen bei der Fahrzeugreinigung in die Bundesbahnuntersuchungsanstalt in Freimann gerufen worden. Ich sah darin nun eine Chance, mit der Deutschen Bahn ins Geschäft zu kommen, wenn es mir gelingen sollte, etwas wirklich Neues, einen echten Problemlöser zu entwickeln.“

Ansätze gab es zur Genüge, wie Wolfgang Schnell sich erinnert: „Die Reinigung unlackierter Fahrzeuge, die mit Rost von den Bremsbacken überzogen waren, die berühmten rotgenarbten Sitze aus Kunstleder oder die lästigen weißen Rückstände der Reinigungsmittel auf den Fahrgestellen – man wartete förmlich auf neue, auf bessere Reiniger.“ Und man signalisierte dem Jungunternehmer, dass er hier eine Chance habe, die er nutzen sollte.

Leichter gesagt als getan, auch vor 50 Jahren war der Wettbewerb bereits in vollem Gange, die Großen der Branche für die Bahn tätig. Und ein junger, unerfahrener Student trat an, sie herauszufordern, wurde belächelt, nicht so richtig ernstgenommen.

Zunächst lieferte Wolfgang Schnell, fast logisch als Seifensieder, Handwaschpaste an die Deutsche Bahn. „In Beuteln und in so großer Menge, dass die Geschäfte mit der Bahn bald 60 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachten. Der verantwortungsbewusste Einkaufsdezernent befürchtete eine zu hohe Abhängigkeit unseres Betriebes von der Bahn und spornte mich an, weiter nach wirklichen Problemlösungen zu suchen.“

Detlef Frank

 

»Es geht letztlich darum, optimale Reinigungsergebnisse zu erreichen und gleichzeitig Mensch und Umwelt möglichst wenig zu belasten.«

Durchbruch gelang 1972

1965 war es so weit, Schnell stellte der Deutschen Bahn den ersten nicht alkalischen flüssigen Innenreiniger vor, es folgte ein phosphorsaurer Reiniger zur Entfernung der weißen Ausblühungen. Der eigentliche Durchbruch gelang schließlich im Jahr 1972 mit VPS 1072 (Versuchsprodukt Schnell Oktober 1972), einem Produkt für die Fahrwerksreinigung. „Vor jeder Revision mussten an den Dampflokomotiven dicke Fett- beziehungsweise Ölverkrustungen entfernt werden, damit die Mechaniker an den Lagern der Fahrwerke arbeiten konnten. Dazu setzte man reines Petroleum ein, der aufgequollene Ölschlamm wurde dann mit Hochdruckreinigern abgespritzt“, erinnert sich Dr. Wolfgang Schnell.

Als man das Ausmaß der Belastung für die Umwelt erkannte, wurde die Reinigung mit Petroleum eingestellt. Mit dem VPS 1072 stellte Dr. Schnell zur Lösung dieser Problematik einen Reiniger auf Glykolbasis vor, der völlig frei war von nicht wasserlöslichen organischen Lösungsmitteln. „Das war wirklich ein großer Durchbruch und eigentlich der Start für DR.SCHNELL als Chemiebetrieb, denn danach wurde die Seifensiederei stillgelegt.“

Mit der Entwicklung von VPS 1072 hat Wolfgang Schnell schon damals auf Vorgaben und Vorstellungen der Deutschen Bahn reagiert, die auch heute noch gültig sind und noch immer sehr stark die Zusammenarbeit zwischen beiden Unternehmen prägen. „Wenn man sich die damaligen und die heutigen Problemstellungen ansieht, stellt man eines sehr bald fest: Das Kernproblem ist eigentlich geblieben: Wir brauchen Reiniger, die das gewünschte Reinigungsergebnis erzielen und dabei verträglich für die Oberflächen sowie vor allem aber ökologisch unbedenklich sind und zu keinem Zeitpunkt eine gesundheitliche Gefährdung verursachen“, macht Detlef Frank (Deutsche Bahn AG, Leiter Beschaffung Maschinen, Technisches FM, Management und Material) deutlich.

Diese Grundsatzthemen, die Detlef Frank nennt, sind in der Reinigungsbranche schon immer aktuell – und werden es wohl auch bleiben. „Es geht letztlich darum, optimale Reinigungsergebnisse zu erreichen und gleichzeitig Mensch und Umwelt möglichst wenig zu belasten. Das ist alles in allem eine hochspannende Angelegenheit, denn es gibt immer Optimierungsmöglichkeiten“, macht Detlef Frank nochmals deutlich.

Geprägt wird die gemeinsame Suche nach Problemlösungen, nach Optimierungen und neuen Produkten sehr stark von Vorgaben durch den Gesetzgeber, aber auch durch konzerneigene Maßgaben und Ziele hinsichtlich Nachhaltigkeit. „In unserer Konzernstrategie spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Daher ist bei allen Produktentwicklungen für uns auch das Thema Ökologie ein ganz wesentlicher Punkt. Ressourcenschonung, Emissionsreduzierung – das sind nur zwei wichtige Kriterien in diesem Zusammenhang.“

Bei Dr. Wolfgang Schnell und seinem Sohn Dr. Thomas Schnell stößt Detlef Frank damit auf offene Ohren. „Bereits mit VPS 1072 haben wir gezeigt, dass für uns die Suche nach umweltverträglichen Produkten schon immer ein Anliegen war. Mit diesem Produkt hat bei der Bahn ein grundlegendes Umdenken bei der Abwasserbehandlung eingesetzt“, erinnert Thomas Schnell, er ist übrigens die sechste Generation im Unternehmen, an die Anfänge der Zusammenarbeit. „Dabei ist die Belastung der Umwelt, damals konkret die Abwasserproblematik, nur ein Punkt. Mindestens genauso wichtig ist für uns die Arbeitsverträglichkeit. Wenn beispielsweise Mitarbeiter bei der Innenreinigung von Fahrzeugen eine Schicht lang im Nebel der im Sprühverfahren aufgebrachten Reiniger stehen, dann müssen diese Produkte natürlich extrem verträglich sein“, bringt Thomas Schnell einen weiteren Aspekt ins Spiel, den Detlef Frank noch mit dem Hinweis auf die Vorgaben hinsichtlich der Entsorgung ergänzt.

Dr. Wolfgang Schnell

 

»Die Deutsche Bahn war für mich, für unser Unternehmen, stets Technologietreiber.«

Schwierige Aufgabenstellungen

Anforderungen, die unumgänglich sind, da sind sich alle einig, die aber nicht immer ganz einfach unter einen Hut zu bringen sind. Die Verschmutzungen in und an den Zügen verlangen oftmals besonders starke Reinigungsmittel, um zu den geforderten Ergebnissen zu kommen. „Ob Öl und Fett entfernt werden müssen, ob Bremsstaub oder graphithaltiger Abrieb von Kohlebürsten der Stromabnehmer beseitigt werden muss, der sich hartnäckig an der Außenhaut der Hochgeschwindigkeitszüge absetzt: Es ist leistungsstarke Reinigungschemie gefordert, die aber gleichzeitig den genannten ökologischen Anforderungen gerecht werden muss“, macht Detlef Frank die Gratwanderung nochmals an einem Beispiel deutlich. Und fügt fairerweise gleich hinzu, dass für die Sauberkeit der Züge nicht nur die Reinigungschemie maßgeblich ist, wichtig sei auch „dass wir mit unseren Zügen möglichst regelmäßig die Waschanlagen ansteuern. Wenn etwa durch Streckensperrungen, wie jüngst bei der Hochwasserkatastrophe, die Züge nicht in die Waschanlagen kommen, haben wir ein Problem“.

Im Zusammenhang mit Anforderungen an Reinigungschemie für die Deutsche Bahn drängt sich die Frage auf, inwieweit neue und moderne Materialien, etwa in ICE-Zügen neuester Generation, auch die Produktentwicklung beeinflussen. Dr. Wolfgang Schnell: „Im Laufe der Jahre hat sich hier tatsächlich vieles getan: Aluminium, Karbon, Glasfaser – wir wurden und werden bei der Zugreinigung immer mit den neuesten Technologien und Materialien an der Karosserie, aber auch im Innenraum, konfrontiert. Oft schon wurden extreme Anforderungen gestellt, die überhaupt nicht oder nur mit einem ungeheuren Aufwand realisierbar schienen. Wir haben aber nie kapituliert, sondern in diesen Herausforderungen immer eine Chance gesehen. Und wir haben bei der Lösung von Problemen viel gelernt, was uns später auch bei der Entwicklung von Produkten für die klassische Gebäudereinigung geholfen hat. Salopp formuliert: Die Deutsche Bahn war für mich, für unser Unternehmen, stets Technologietreiber.“

Die Entwicklung neuer Produkte ist die eine Seite, die Prüfung auf Eignung für die jeweiligen Untergründe und natürlich auch die Qualitätskontrolle die andere. Und die Deutsche Bahn nimmt die entsprechenden Prüfungen sehr ernst. Steht ein neues Produkt zur Verfügung, werden erst einmal alle sicherheitsrelevanten Fragen geklärt, danach geht’s zum Test ins Labor. „Bevor ein Produkt nach den Laboruntersuchungen von uns die Freigabe bekommt, folgen entsprechende Praxiserprobungen am oder im Fahrzeug, die in der Regel ein halbes Jahr dauern. Nach erfolgreichen Tests steht am Ende ein Zertifikat – und nach erfolgtem Vergabeverfahren eventuell ein Belieferungsvertrag“, schildert Detlef Frank das Procedere. Rund die Hälfte der Produkte von DR.SCHNELL Chemie, die bei der Deutschen Bahn zum Einsatz kommen, wird exklusiv geliefert. „Die Reinigungstechnologie und die Reinigungschemie, die wir der Bahn zur Verfügung stellen, sind zu 50 Prozent bahnspezifisch. Schon weil die Aufgabenstellungen bei der Reinigung von Schienenfahrzeugen mit einer normalen Fahrzeugreinigung überhaupt nichts zu tun haben. Das gilt für die Außen- wie für die Innenreinigung. Nehmen wir als Beispiel unsere speziellen DB Außenreiniger. Die wurden in Abstimmung mit der Bahn entwickelt und werden nur für die Wäsche der ICE-Züge eingesetzt.“

Peter Hartmann

Kundennähe schärft Problembewusstsein

Machen bahnspezifische Produkte auch einen genau auf die Belange des Kunden abgestimmten Service erforderlich? Sind die Produkte beratungsintensiver, was erwartet oder fordert die Deutsche Bahn von ihrem Chemielieferanten? Detlef Frank: „Besondere Erwartungshaltungen oder gar Forderungen hinsichtlich des Services gibt es eigentlich nicht. Ich will aber betonen, dass wir die Kundennähe, aber auch das Schulungskonzept beziehungsweise das Schulungsprogramm, das man uns bietet, sehr schätzen. Die Themen sind sowohl für unsere Mitarbeiter, die die Produkte verarbeiten müssen, als auch für unsere Führungskräfte, die Kaufentscheidungen zu treffen haben, sehr gut aufgesetzt. Die Kundennähe wirkt sich nach meiner Beobachtung auch auf die Arbeit von Dr. Schnell aus. Denn sie schärft das Problembewusstsein, um an der einen oder anderen Innovation entsprechend zielgerichtet arbeiten zu können.“

Um die Kundennähe und auch die notwendigen Schulungen sicherzustellen, hat DR.SCHNELL Chemie zur Betreuung der Deutschen Bahn in den letzten Jahren kräftig ins Personal investiert, wie Dr. Thomas Schnell deutlich macht. „Mit drei Key-Account-Managern und etwa 100 Mitarbeitern, die in den Regionen unterstützen, sind wir in der Lage, auch im Service immer schnell reagieren zu können.

Wichtig ist es uns, unser Fachwissen entsprechend zu vermitteln und so die Kompetenz der Bahnmitarbeiter immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Unter anderem stellen wir das sicher mit Roadshows an verschiedenen Bahnstandorten. So haben wir im letzten Jahr vor Ort Reinigungskräfte für jeweils anderthalb Tage intensiv geschult. Dazu kommen weitere unterschiedlichste Schulungsangebote. Zu einem stimmigen Servicepaket gehören nach meinem Verständnis allerdings auch Punkte wie Zuverlässigkeit und Termintreue, aber auch Qualität und Preistransparenz.“

Faire Partner

Eine Einschätzung, die man bei der Deutschen Bahn offensichtlich teilt, zumindest lässt ein neu eingeführtes System zur Lieferantenbewertung diesen Schluss zu.

Mit den ersten Ergebnissen überrascht Detlef Frank die Schnells beim Termin in München: „Im Rahmen eines Lieferantenmanagementsystems werden auch Lieferungen und Leistungen bewertet. Und zwar nicht nur durch unsere Einkäufer, sondern auch durch die Verarbeiter, die Anwender. Qualität des Angebotes, Qualität der Lieferung und Leistung, Nutzungsqualität, Preisniveau, Preistransparenz, Kostenentwicklung, Betriebskosten, Einhaltung von Fristen und Lieferterminen – solche Themen werden abgefragt. Und das Ergebnis, das Prädikat für Ihr Unternehmen, das will ich mal so locker formulieren, ist über jeden Zweifel erhaben. Das darf man bei einem Gespräch über eine mittlerweile 50 Jahre dauernde Zusammenarbeit durchaus einmal so deutlich sagen.“

Eine Zusammenarbeit, die bei allem Lob für sein Unternehmen, das stellt Dr. Wolfgang Schnell heraus, nur dann so gut und so lange wie im konkreten Fall funktionieren kann, wenn beide Seiten ungeachtet aller geschäftlichen Interessen respektvoll und fair miteinander umgehen. Nur so könne man über 50 Jahre hinweg unabhängig von den verantwortlichen und handelnden Personen erfolgreich arbeiten. „Wir haben uns immer um sachliche, innovative sowie ökologisch und ökonomisch einwandfreie Arbeit bemüht. Das gibt dem Kunden letztlich auch die Sicherheit, dass er sich zu jeder Zeit auf seinen Partner verlassen kann.“

Detlef Frank, seit Januar 2011 bei der Deutschen Bahn Ansprechpartner für DR.SCHNELL Chemie, bestätigt diese Einschätzung: „Es geht nicht um Personen, sondern um Themen wie Dienstleistungsorientierung, um Innovationsfähigkeit, um den fairen sachlichen Umgang miteinander. Beispielsweise bei Gesprächen über Problemlösung oder auch über Preise. Während meiner Zeit, und, soweit mir bekannt ist, auch vor meiner Zeit gab es immer den Willen beziehungsweise das Bestreben bei allen Beteiligten, gemeinsam Lösungen zu finden. Und so hat DR.SCHNELL Chemie es geschafft, trotz allen Wettbewerbs – und der war zu jeder Zeit vorhanden – immer wieder neue Produkte bei der Bahn listen zu lassen. Das spricht eigentlich für sich.“

Qualität, Kontinuität und Fairness sind also, auf den Punkt gebracht, die Erfolgsgaranten für die über 50 Jahre währende Zusammenarbeit. Mit denen es der Münchener Chemiehersteller auch immer wieder geschafft hat, dem Kunden Deutsche Bahn die geforderten Produkte und Problemlösungen in der erwarteten Qualität zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Hinzu kommt eine Ausrichtung bei der Deutschen Bahn, die auch anderen Mittelständlern ein Signal sein sollte: „Wir arbeiten ganz bewusst, soweit es möglich ist und die Wettbewerbsergebnisse im Rahmen von Ausschreibungen dies zulassen, gezielt mit mittelständischen Unternehmen zusammen“, gibt Detlef Frank eine Information, die für viele neu sein dürfte. Wer seine Chance erkennt und zum richtigen Zeitpunkt seine Idee in der richtigen Nische platziert, der bekommt als Mittelständler also auch bei einem Großkonzern wie der Deutschen Bahn seine Chance, denn DR.SCHNELL Chemie ist nur einer von mehreren Lieferanten in diesem Marktsegment für die Deutsche Bahn. Die Chancen will auch DR.SCHNELL Chemie weiter nutzen, wie Dr. Thomas Schnell mit einem kurzen Blick auf ein ganz aktuelles Projekt verrät: „Wir arbeiten gemeinsam an einem Spezialprodukt, das es nur für die Deutsche Bahn geben wird. Dabei geht es um noch mehr Hygiene in Toiletten und Waschräumen der Züge. Technologische und natürlich chemische Fragen spielen dabei eine große Rolle. Derzeit wird in verschiedenen Fahrzeugen ständig getestet, die Deutsche Bahn ist von Anfang an mit eingebunden.“ Dr. Schnell ist sicher, dass die angestrebte Lösung auf dem freien Markt viel Beachtung finden wird. Sie kann aber außer in den Zügen der Deutschen Bahn nirgendwo anders eingesetzt werden, da sie auf die speziellen Verhältnisse in den Zügen zugeschnitten ist. Eine Innovation als Grundstein für die nächsten Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit? Wenn es nach Detlef Frank geht, schon. Denn auf die Frage, was sich denn beide Seiten für die nächsten 50 Jahre wünschen, meint er: „Innovationen, natürlich. Dazu die Qualität wie bisher und, da spreche ich nun als Einkäufer, auch weiterhin ein gesundes Preis-Leistungs-Verhältnis.“

Ganz wichtig ist für Detlef Frank aber auch – und das gilt nicht nur für die Zusammenarbeit mit DR.SCHNELL Chemie, wie er betont –, dass die Deutsche Bahn bei der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele auch von ihren Lieferpartnern aktiv unterstützt wird. Weiter auf der Wunschliste stehen bei Detlef Frank eine Sortimentsreduzierung durch Standardisierung und die Internationalisierung. Letzteres ganz besonders mit Blick auf die Nahverkehrsunternehmen, die europa- und weltweit zu Deutschen Bahn gehören. Mit seinen Wünschen beziehungsweise Vorstellungen für die Zukunft findet Detlef Frank bei Dr. Thomas Schnell sofort Gehör: „Bei der Sortimentsreduzierung helfen wir natürlich gerne. Die eine oder andere Idee haben wir dazu auch schon. Zum Thema Internationalisierung: Das ist genau der Schritt, den wir als Unternehmen in den letzten Jahren schon gegangen sind und auch weitergehen wollen. Abgestimmt auf die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn werden wir das gerne mit weiterentwickeln.“

Und mit Blick auf den Wunsch von Detlef Frank nach weiteren Innovationen verweist Dr. Thomas Schnell als Beispiel auf bereits laufende Projekte für umfassende Hygienekonzepte für die Bordbistros. Dabei werden neben der Reinigung auch Hautschutzkonzepte für die Mitarbeiter berücksichtigt. Auch die Nachhaltigkeit werde nicht zu kurz kommen, denn das sei ja schon immer ein wichtiger Ansatz für DR.SCHNELL Chemie gewesen: „Bereits in den Anfängen unserer Zusammenarbeit stand das Thema Nachhaltigkeit, ich erinnere an die Entlastung der Klärwerke durch VPS 1072, im Fokus. Wenn wir den Dialog, den wir auf allen Ebenen führen, von den Reinigungsmitarbeitern bis hin zu den Führungskräften, weiter offen und ehrlich pflegen, werden sich die gewünschten Innovationen und die Zielsetzungen auch zukünftig erreichen lassen. Und dann werden auch die nächsten 50 Jahre unserer Zusammenarbeit für beide Seiten von Erfolg geprägt sein.“ 

Peter Hartmann | peter.hartmann@holzmannmedien.de