Bei DR.SCHNELL arbeiten wir gezielt daran, Ihnen als Kunden alle für Ihre Hygienemaßnahmen benötigten Reinigungs- und Desinfektionsmittel möglichst emissionsreduziert zur Verfügung zu stellen. Dies ermöglichen wir mit zwei grundlegenden Ansätzen, zum einen unternehmensbezogen und zum anderen produktbezogen.
Neben unseren vielen Maßnahmen, die wir ihnen weiter unten erläutern, gleichen wir verbleibende unternehmensbezogene Emissionen jährlich mit ausgewählten, unabhängig verifizierten Klimaschutzprojekten. Zudem ermöglichen wir unseren Kunden, produktbezogene Restemissionen ebenfalls durch die Zahlung eines CO2-Aufschlags für entsprechende Maßnahmen auszugleichen.
Produktbezogen
Produktbezogen stellt DR.SCHNELL Ihnen als Kunden über den DR.SCHNELL CO2-Rechner die Möglichkeit zur Verfügung, selbst einen Beitrag zum Klimaschutz zu erbringen, indem Sie beim Kauf von DR.SCHNELL Produkten freiwillig einen CO2-Aufschlag leisten. Dabei werden die von uns eingekauften Rohstoffe nach dem Prinzip „Cradle-to-grave“ bilanziert. Hierfür haben wir eine große und stetig wachsende Datenbank aller unserer Rohstoffe und Packmittel aufgebaut. Mit dieser Datenbasis können wir nun jedes Produkt von uns per Mausklick bilanzieren. Wesentliche Datenbanken, die zur Erstellung der Produkt-Fußabdrücke verwendet werden sind EcoInvent-Datenbank Ver. 3.8 (2021) und GHG-Protocol.
Dass unser Vorgehen wissenschaftlich korrekt ist, haben wir durch die Gutachter von GUTCert überprüfen lassen und dafür eine Konformität nach der ISO 14067 (Carbon Footprint von Produkten – Anforderungen an und Leitlinien für Quantifizierung) bescheinigt bekommen.
Unternehmensbezogen
Unternehmensbezogene Emissionen werden neben einer Vielzahl von Maßnahmen zur Reduktion jährlich von DR.SCHNELL GmbH & Co. KGaA durch Klimaschutzzertifikate kompensiert. Hierfür arbeiten wir mit der Nachhaltigkeitsberatung FokusZukunft zusammen, welche als Nachweis für den jährlichen Ausgleich ein Siegel zur Verfügung stellt. Weitere Details zu den Bemessungsgrundlagen, Standard der Berechnung, ausgeklammerten Emissionen, Maßnahmen zur Emissionsreduktion, Art der Kompensation und zu den konkreten Kompensationsprojekten folgen weiter unten auf dieser Seite.

Berechnung der unternehmensbezogenen Emissionen
Unsere Kompensationsmaßnahmen zum Ausgleich unserer unternehmensspezifischen Emissionen erfolgen in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsberatung Fokus Zukunft GmbH & Co. KG. Es handelt sich hierbei um eine rein unternehmensbezogene und nicht um eine produktbezogene Betrachtung. Produktbezogene Emissionen wurden nicht berücksichtigt.
Ganzheitlicher Klimaschutz mit DR.SCHNELL
Das Angebot von DR.SCHNELL bietet nun jedem die Möglichkeit, die restlichen produktbezogenen Treibhausgasemissionen der von uns bezogenen Reinigungs- und Desinfektionsmittel zu kompensieren.
Das Gesamtpaket aus vermiedenen/reduzierten Emissionen durch stetige Umsetzung von Einsparungsmaßnahmen, der Kompensation der verbliebenen unternehmensbezogenen Emissionen in Klimaschutzprojekten sowie der für unsere Kunden geschaffenen Möglichkeit, die verbliebenen produktbezogenen Emissionen durch Zahlung eines CO2-Aufschlags gem. ISO 14067 zertifizierter Bilanzierung auszugleichen, umfasst unsere Angebotsaussage: DR.SCHNELL nachhaltige Hygiene.
Maßnahmen zur Reduktion und Einsparung von Treibhausgasemissionen.
Emissionsreduktion als Teil der Umweltmaßnahmen eines Unternehmens ist kein kurzfristiges Projekt, sondern das Ergebnis stetiger und langjähriger Bemühungen in allen Unternehmensbereichen. Somit werden diese Maßnahmen nicht im Rahmen und zur Erreichung von Zertifizierungen getroffen, sondern als fortwährende Anstrengung des Unternehmens regelmäßig angepasst. Wir halten seit 1998 die EMAS-Zertifizierung, unsere Ziele für Umwelt und Klimaschutz werden in der Umwelterklärung dargestellt und aktualisiert. Unsere Bemühungen zum Klimaschutz gliedern sich in unternehmensbezogene und produktbezogene Maßnahmen.
Unsere Maßnahmen im Überblick:
Informationen zu den von uns unterstützten Klimaschutzprojekten.
Die im Rahmen der unternehmensbezogenen Kompensationsmaßnahmen ermittelten Emissionen werden in Gold Standard und Verified Carbon Standard zertifizierten Klimaschutzprojekten kompensiert. „Gold Standard“ und „Verified Carbon Standard“ sind zwei Qualitätsstandards für die freiwillige Kompensation und decken den größten Teil des Marktes ab. Beide Qualitätsstandards werden in der Broschüre vom Umweltbundesamt unter den wichtigsten internationalen Qualitätsstandards aufgeführt (siehe Seite 23).

Der Gold Standard wurde vom WWF und anderen Umweltverbänden entwickelt. Gold-Standard-Projekte kennzeichnen zusätzlich soziale und Umweltaspekte, die zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen beitragen.

Verified Carbon Standard (VCS) ist der weltweit am meisten verwendete freiwillige Standard zur Kompensation von Treibhausgasemissionen. 2015 setzte der VCS über die Hälfte der Transaktionen im globalen freiwilligen Markt um und besitzt daher eine große Marktrelevanz, besonders im Bereich vermiedene Entwaldung. Mit dem Zusatz CCB (Climate, Community and Biodiversity Standards) wurde ein Zusatzstandard geschaffen, der den Gesamtnutzen eines Projekts über die reinen Emissionsreduktionen hinaus untersucht – mit besonderem Fokus auf den Erhalt der Artenvielfalt und die sozialen Auswirkungen in der Projektregion.
Unsere Klimaschutzprojekte
Grundsätzlich ist zu sagen, dass wir bei der Auswahl unserer Klimaschutzprojekte nicht nur auf Aspekte und Maßnahmen zum Klimaschutz geachtet, sondern auch die Grundsätze der ganzheitlichen Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen (ökologisch, ökonomisch und sozial) mitberücksichtigt haben. Ein Augenmerk haben wir auf die Ziele der nachhaltigen Entwicklung der UN SDGs gelegt. Darüber hinaus sehen wir Geschlechtergleichstellung und den Beitrag zur hochwertigen Bildung als einen unerlässlichen Beitrag zur ganzheitlichen Nachhaltigkeit, der sich in den ausgewählten Klimaschutzprojekten und unserem sozialen Engagement in Deutschland widerspiegelt.
Im Einzelnen sind unsere Kompensationsprojekte untenstehend beschrieben und verlinkt:

Sauberes Trinkwasser in Sierra Leone
Das Projekt unterstützt die Bereitstellung von sauberem Wasser mittels Bohrlochtechnologie für hunderte von Haushalten in der Republik Sierra Leone. Sierra Leone steht vor großen Herausforderungen bei der Versorgung mit sicherem Wasser, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo über 50% der Bevölkerung keinen Zugang zu einer sicheren Wasserquelle haben. Selbst dort, wo verbesserte Quellen wie Bohrlöcher zur Verfügung stehen, sind schätzungsweise 95% der Quellen durch Krankheiten verunreinigt, die mit schlechter Sanitärversorgung zusammenhängen, wie z.B. Ecoli.
Wie in anderen Teilen Afrikas südlich der Sahara bedeutet der fehlende Zugang zu sicherem Wasser oder zu anderen Mitteln der Wasseraufbereitung, dass ländliche Haushalte gezwungen sind, Wasser abzukochen, um es zu reinigen, was erhebliche Schäden an Ökosystemen verursacht und Kohlendioxid in die Atmosphäre freisetzt. Der Projektbetreiber CO2 balance arbeitet eng mit CODE SL, einer lokalen Organisation in Sierra Leone, zusammen, um Bohrlöcher zu rehabilitieren und zu warten und um sicherzustellen, dass gute sanitäre Praktiken in den Gemeinden eingehalten werden. Durch die Bereitstellung von sauberem Wasser stellt das Projekt sicher, dass die Haushalte weniger Feuerholz zur Wasseraufbereitung verbrauchen, was zu einer Verringerung von Kohlendioxidemissionen aus dem Verbrennungsprozess führt.

Strom durch Wasserkraft in Chile
Durch die CO2-Kompensation der von Ihnen bezogenen Produkte Mithilfe des DR.SCHNELL CO2-Rechners (bilanziert nach ISO 14067) und Zahlung des CO2*-Aufschlags unterstützen Sie zusätzlich das folgende Projekt: Chacayes Hydroelectric Project, Chile.
Dabei handelt es sich um ein Laufwasserkraftwerk im Cachapoal Tal in der Region VI in Chile. Das Kraftwerk hat eine installierte Leistung von 110 8 MW und eine erwartete jährliche Nettoerzeugung von ca 560 GWh Strom pro Jahr. Es nutzt das Wasser der Flüsse Cipreses und Cachapoal zur Erzeugung von Wasserkraft für den Export in das SIC Netz. Die chilenische Regierung sucht aktiv nach alternativen Energieformen, um die Energieversorgung zu stabilisieren und den schnell wachsenden Bedarf von 350 400 MW pro Jahr zu decken. Es wird jedoch vorhergesagt, dass die Systemerweiterung hauptsächlich durch thermische Energie erfolgen wird. Dieses Projekt schafft zusätzliche Kapazität für erneuerbare Energien und ersetzt die Energie aus dem Netz die teilweise von fossil befeuerten Kraftwerken erzeugt wird. Dadurch können jährlich ca. 357 000 Tonnen CO2* reduziert werden.
Zusätzlich unterstützt dieses Projekt die lokale und regionale Bevölkerung bei der Suche nach einer direkten Beschäftigung, bietet Weiterbildungsmaßnahmen an und trägt zu Verbesserung der regionalen Infrastruktur bei – zum Beispiel Straßen- oder Brückenverbesserung.

Laufwasserkraftwerk sorgt für Strom im Bundesstaat Uttaranchal in Indien
Das Vishnuprayag Hydroelectric Project (VHEP) ist ein 4 x 100 MW Laufwasserkraftwerksprojekt am Fluss Alaknanda in der Nähe von Joshimath im Distrikt Chamoli im indischen Bundesstaat Uttaranchal. Das Projekt wird von Jaiprakash Power Ventures Ltd. (JPVL), einer Tochtergesellschaft von Jaiprakash Associates Limited (JAL), realisiert. Die Projektaktivität erzeugt Strom aus erneuerbarer Energie aus Wasserkraft und verkauft diesen an das regionale Stromnetz UPPCL. Das Projekt wurde planmäßig in Betrieb genommen. Es läuft bis heute erfolgreich und die erwartete Betriebsdauer für das Projekt beträgt 30 Jahre. Da die Projektaktivität die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen beinhaltet, werden die anthropogenen Treibhausgas-emissionen (THG) reduziert, die bei der Einspeisung von Strom in das Netz mit fossilen Brennstoffen entstanden wären. Die durchschnittlichen jährlichen Emissions-reduktionen des Projekts für den Anrechnungs-zeitraum werden auf 1.468.106 tCO2e geschätzt. Dies entspricht einer erwarteten Gesamtsumme von 44.043.180 tCO2e für die gesamte Dauer des Anrechnungszeitraums.
Das Projekt trägt zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) Nummer 7 (Bezahlbare und saubere Energie), 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) und 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz) bei.
* CO2-Werte ermittelt durch ISO 14067-zertifizierte Berechnungsmethode