DR.SCHNELL bekennt sich zum Pariser Klimaabkommen und dem European Green Deal. Diese haben sich zum Ziel gesetzt, die Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen und Europa im Jahr 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen.
Wir als modernes Chemieunternehmen wollen mit nachhaltig designten Produkten und transparentem Umgang mit unserem ökologischen Fußabdruck unseren Beitrag zu einer sauberen und kreislauforientierten Wirtschaft leisten.
Nur mit völliger Transparenz und offenem Umgang mit den Themen können wir eine Verbesserung erreichen. Wir handeln aus einer echten Überzeugung heraus, um jedem Teilnehmer unserer Branche nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen.
Kein Neuprodukt ohne Typ-I-Umweltzeichen auf den Markt zu bringen, wenn es eine Kategorie dafür gibt
Neue DR.SCHNELL-Produkte sollen während des gesamten Lebenszyklus, beginnend mit der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis hin zum Vertrieb und der Entsorgung, hohe Umweltstandards erfüllen. Typ-I-Umweltzeichen wie der Blaue Engel, das EU-Ecolabel, das Österreichische oder Nordische Umweltzeichen bestätigen die herausragenden Umweltleistungen unserer Produkte bei gleichzeitig hervorragender Reinigungsleistung.
Unsere Recyclatquote und damit die CO2*-Bilanz jedes Jahr zu verbessern
Der Recycling-Prozess gewinnt wertvolle Rohstoffe zurück und entlastet das Klima. Verpackungen mit einem hohen Anteil an Recyclat-Kunststoff senken den Bedarf an neuem Kunststoff, bei dessen Produktion deutlich höhere CO2*-Emissionen anfallen. Neuer Kunststoff benötigt in der Produktion Erdöl. Die Erhöhung des Einsatzes von Recyclat, welches aus haushaltsnaher europäischer Sammlung PCR (Post-Consumer-Recyclat aus dem gelben Sack/gelbe Tonne) stammt, senkt den Erdöl-Verbrauch und schont die Ressource.
Den Einsatz nachhaltig nachwachsender Rohstoffe
Wir wollen in der Produktion fossile Rohstoffe und Energieträger durch nachhaltig nachwachsende ersetzen. Unsere Produktentwickler achten bei Rezepturverbesserungen auf den Renewable Carbon Index (RCI) und erhöhen sukzessive den Anteil regenerativer Rohstoffen in unseren Produkten, sofern das nicht dem Ziel der CO2*-Reduktion widerspricht. Am Produktionsstandort München verwenden wir erneuerbare Energien und selbsterzeugten Strom.
Digitale Lösungen für Schulung, Dosierung und Steuerung noch stärker nutzen
Durch Online-Schulungen und -Seminare, unser Learning-Management-System CAMPUS sowie Remote-Zugriff unserer Techniker auf smarte Dosieranlagen für Wasch- und Spülmaschinen wird der DR.SCHNELL-Service noch digitaler. Dies hat nicht nur einen positiven Effekt auf unsere Kunden, sondern auch auf die Umwelt, da bspw. Service-Fahrten und damit Verkehrsemissionen verringert werden.
Unsere Umweltziele veröffentlichen wir in unserer Umwelterklärung.
Emissionsreduktion ist kein kurzfristiges Projekt, sondern das Ergebnis stetiger und langjähriger Bemühungen in allen Unternehmensbereichen. Dabei werden Produkte und Prozesse jeden Tag streng unter die Nachhaltigkeitslupe genommen und nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht.
Mit diesen Maßnahmen reduzieren wir Emissionen:
Unsere Starken 3 werden seit 2022 in Verpackungen aus 30% Recyclat-Kunststoff geliefert. Damit halten wir unser Umweltversprechen und sparen pro Verpackung bis zu 18% CO2* ein.
Ob Energieversorgung, Fuhrpark oder Abwasser, an unseren Standorten arbeiten wir stetig daran, unsere unternehmensbezogenen CO2*-Emissionen durch Einsparungsmöglichkeiten zu verringern. Unvermeidbare Emissionen kompensieren wir in ausgewählten, unabhängig verifizierten Klimaschutzprojekten. Weitere Details zu den Bemessungsgrundlagen, Standard der Berechnung, ausgeklammerten Emissionen, Maßnahmen zur Emissionsreduktion, Art der Kompensation und zu den konkreten Kompensationsprojekten finden Sie auf folgender Seite:
Bei der Entwicklung unserer Produkte achten wir sehr auf Nachhaltigkeit. Nur Produkte mit einem verbesserten CO2*-Fußabdruck werden von uns auch umgesetzt. So wie ECOLUTION. CO2*-reduziert und mit bis zu 98% weniger Verpackungsmüll.
Mit unserer umfangreichen Datenbank und einer ISO-14067-zertifizierten Berechnungsmethode können Kunden den CO2*-Fußabdruck ihrer Reinigungsmittel transparent berechnen, mit unserer Unterstützung verringern und freiwillig kompensieren.
Wir betrachten Umweltschutz als ganzheitliche Aufgabe und achten in jedem Bereich unserer Prozesse darauf, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten.
Rohstoffe
Unsere Lieferanten sind durch unseren Code Of Conduct an Umweltschutzvorgaben gebunden. Darüber hinaus achten wir sehr darauf, wie und vor allem wo wir unsere Rohstoffe beschaffen, um schon bei der Anlieferung Emissionen zu vermeiden. Der Anteil nachhaltig nachwachsender Rohstoffe für unsere Markenprodukte steigt jährlich.
Produktion
Unsere Umweltschutzbemühungen am Produktionsstandort München lassen wir uns bereits seit 1998 durch das Gütesiegel der EU EMAS bestätigen. Unsere Maßnahmen zur Reduzierung unserer CO2*-Emissionen und die unternehmensbezogene Kompensationsmaßnahmen veröffentlichen wir in unserer jährlichen Umwelterklärung und auf den folgenden Seiten.
Zu Berechnungsgrundlagen
Verpackung
Im Rahmen unserer Verpackungsoffensive wollen wir unsere Produktverpackungen nach Umweltaspekten stetig optimieren. Seit Jahren steigen die Anteile recycelter und farbneutraler Verpackungen im Sortiment, die wiederum einen hohen Recyclingwert aufweisen. Nachfüllpacks und Kanister senken das Abfallvolumen. Mit den ECOLUTION-Sticks bieten wir ein rückstandsfreies Produktsystem selbstauflösender Granulat-Sticks in kompostierbarem Kuvert an.
Entsorgung
Die Entsorgung am Standort fließt in unsere Umweltmanagement-Bewertung hinein. So haben wir eine Neutralisationsanlage installiert, um das Produktionsabwasser zu neutralisieren. Zudem arbeiten wir in Kooperation mit einem zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb und achten bereits bei der Produktion darauf, keine Fehlmengen zu produzieren, die sonst umweltbelastend entsorgt werden müssten.
European Green Deal
Ziel: CO2*-freie klimaneutrale EU bis 2050
Der European Green Deal ist eine kontinentale Anstrengung mit dem Ziel, den Übergang zu einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft schaffen, die bis 2050 keine Netto-Treibhausgase mehr ausstößt. Schon bis 2030 sollen CO2*-Emissionen europaweit um mindestens 55% gegenüber 1990 gesenkt werden.
Pariser Klimaabkommen
Ziel: max. 2 Grad Erderwärmung, möglichst nur 1,5 Grad
Der Nachfolger des Kyoto-Protokolls ist ein 2016 in Kraft getretener völkerrechtlicher Vertrag mit dem Ziel des Klimaschutzes. Ziel ist es, die globale Erwärmung bis 2100 auf maximal 2 Grad Celsius, möglichst jedoch 1,5 Grad Celsius, gegenüber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen, um die Auslösung von Kippelementen im Erdklimasystem und eventuell unumkehrbare Folgen zu verhindern.
* CO2-Werte ermittelt durch ISO 14067-zertifizierte Berechnungsmethode